Heeresküstenbatterie Petit Thot

Diese Kanonenbatterie wurde im Herbst 1942 von der Bundeswehr gestartet. Die vier 105 mm. Kanonen hatten eine Reichweite von 15 km. und wurden in offene Ringpositionen gebracht. Sie sollten die Bucht von Vauville an der Westküste des Cotentin vor alliierten Anlandungen schützen.

Ein Kommandobunker und mehrere Bunker für Mannschaft und Munition wurden gegossen.

Im darauffolgenden Jahr begann eine Erweiterung der Kanonenbatterie und dies bedeutete unter anderem, dass es Gussbunker (R671) für die vier Kanonen gab.

Nach der Landung der Alliierten in der Normandie und den anschließenden Angriffen auf Cotentin im Juni 1944 war den Deutschen klar, dass die Kanonen niemals in die Schlacht ziehen würden. Die Schussrichtung war falsch und der Bunker machte es unmöglich, die Kanonen zu bewegen.

Die Kanonen wurden deshalb zerstört und die Kanonenbatterie evakuiert.

Die Bunker und Reste der Waffenbatterie liegen heute auf einem Feld.