Heeresküstenbatterie Hisøen

Die Kanonen auf Hisöen wurden im Frühjahr 1941 von der Wehrmacht errichtet und sollten den südlichen Eingang nach Arendal sichern.

Es waren vier 105 mm Kanonen in offener Ringstellung aus Beton und mit einem 360° -Feuerfeld. Die Geschütze hatten eine Reichweite

von 16 km. Um das Feuer von den Kanonen zu lenken wurde in der Mitte ein großer Leitstand (R636) gebaut. Während des Krieges begannen

die Arbeiten um die Kanonen in Kanonenbunker (R671) zu installieren. Zwei davon wurden bis zur Befreiung fertig gestellt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Heeresküstenbatterie von der norwegischen Marine eingesetzt. Während des Kalten Krieges diente

das Gebiet als Lager für die U-Boote der NATO. Heute wird das Areal für Teambuilding und Freizeitaktivitäten genutzt.