Stützpunkt Pointe Du Hoc

Als ein Teil des Atlantik wall stationierten die Deutschen eine Geschützbatterie auf den Klippen von Pointe Du Hoc. Die Batterie bestand aus 6 ehemals französischen Geschützen mit einem Kaliber von je 155mm. Diese beherrschten die beiden Strandabschnitte die als “Omaha” und “Utah” in die Geschichte eingegangen sind. Im April 1944 entschieden die Alliierten die Batterie zu bombardieren. Daraufhin wurde sie etwa 1,5 Kilometer landeinwärts verlegt. Die alliierte Luftaufklärung bestätigte, dass die Angriffe auf die Geschützstellungen keinen nennenswerten Schaden anrichteten.  Die alliierte Führung wusste, dass die Geschütze verlegt worden waren, glaubten aber die Bunker würden von deutschen Artilleriebeobachtern genutzt. Dies machte sie zu Zielen der Invasionstruppen.  Der Plan war, die Stellung auf den Klippen vom Strand aus zu nehmen. Hierfür wurde das 2. US. Ranger  Bataillon  mit 225 Mann ausgesucht. Nach einigem Hin und Her, fiel die Entscheidung das Bataillon zu führen auf Oberst James E. Rudder und die "Rudder´s Rangers" waren geboren. Der Angriff begann in den frühen Morgenstunden des 6. Juni 1944 D-day mit Artillerieunterstützung durch die amerikanische Marine. Nach einigen Navigationsproblemen landete das Bataillon am Strand und begann mit Seilen und Leitern die Klippen zu erklimmen. Mit einigen Verlusten gelang es jedoch der Mehrheit der Soldaten den deutschen Stützpunkt zu erreichen und einzunehmen. Eine Patrouille gelang es den neuen Standort der Geschütze zu erkunden und diese zu zerstören.  In den folgenden beiden Tagen war das Bataillon heftigen deutschen Gegenangriffen ausgesetzt. Es gelang ihnen jedoch ihre Position so lange zu halten, bis Verstärkung für die verbliebenen 90 Männer eintraf. Pointe Du Hoc ist heute für die Öffentlichkeit zugängig und erinnert an diese schicksalhaften Tage.

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Ulrich Zecke

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