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Heeresküstenbatterie 252 in Benerville
Auf der Spitze des Canisy, mit perfektem Blick auf die Bucht der Seine, begannen die Deutschen im Jahr 1942 mit dem Bau der Batterie. Die Batterie war mit sechs französischen 155mm Beutegeschützen ausgestattet. Wegen der strategischen Lage, begannen die Alliierten bereits im Jahr 1943 die Batterie zu bombardieren. Die Bombenangriffe wurden bis zum D-day, dem 6. Juni 1944 fortgesetzt. Am D-Day waren nur noch vier der Geschütze einsatzbereit. Drei davon waren in Geschützbunkern installiert. Die Batterie kam schnell unter schwerem Beschuss durch die britischen Schiffe HMS Ramillies, HMS Roberst und HMS Warspite. Diese hatten den Vorteil der größeren Reichweite ihrer Geschütze. Die Reichweite der Schiffsgeschütze betrug 30 km, die der Batterie lag dagegen bei nur 20 km. Nach ein paar Stunden waren alle Geschütze der Batterie kampfunfähig geschossen und das Duell war beendet. Ende August 1944 verliesen die Deutschen die Batterie. Heute ist ein museum vor Ort.
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Ulrich Zecke