Eisenbahnbatterie E690

Im Jahre 1941 begannen die Deutschen die Eisenbahnbatterie im Norden des Hafens von Ostende aufzubauen.

Das Geschütz mit vier 280mm-Kanonen wurde auf einer Drehscheibe montiert, die ihr ein Schussfeld von 360° ermöglicht.

Ein Befehlsstand wurde in der Mitte vor den vier Geschützen aufgebaut.

Hinter den Geschützen befinden sich die Munitionsbunker und einige Bunker für die Mannschaften.

Die Batterie wae direkt mit der Eisenbahnlinie zum Bahnhof in Ostende verbunden.

Während des Krieges wurde die unmittelbade Umgebung durch mehrere Bunker für die Boden- und Luftverteidigung verstärkt.

Im den frühen Septembertagen 1944 war der Vormarsch der Alliierten bereits soweit vortgeschritten, dass die Batterie aufgelöst wurde und die Geschütze nach Dordrecht verlegt wurden.

Nach dem Krieg übernahm die belgische Flotte Leitstände und einem nahegelegenen Übungsbunker. Der Rest der Befehlsstände wurden freigelegt und Bahngleise demontiert.

1998 verließ die Flotte das Areal, das heute der Öffentlichkeit zugänglich ist.

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Andreas Meisenberg

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